Beim Feuer der Hölle und Mutter der Nacht... Möge die Dunkelheit erbarmen haben...

Oh Süße Dunkelheit... umarme mich und wiege mich in deinen sanften Schwingen... Nimm ab von mir die Qual und die Zweifel...
Zeig mir, wie es ist, wiedergeboren zu werden...
Umarme mich... Liebe mich... Tröste mich...
Sei mein Gefährte auf all meinen Wegen und beschütze mich vor den Klauen des Bösen... Denn dessen Krallen haben sich schon zu tief in mein Fleisch gebohrt...
Beschütze mich... Liebe mich... Tröste mich...
oh du süße, rettende Dunkelheit...

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Die folgenden beiden Gedichte sollte ich als Hausaufgabe in Deutsch mit Sprecherziehung schreiben.
Das erste ist die Erstfassung... Meine Lehrerin wollte dann aber eine positivere Fassung...

Die Kleinen leben so;

Mit der Feder in der hand,
stehst du am Abgrund.
Deine Augen sind schon ganz schwer,
und du wanderst still durch die Einsamkeit.
Schlafen möchtest du nicht,
doch es ist ein unaufhaltsamer Traum.
Mit der Feder in der Hand,
stehst du am Abgrund.
Fragst mich, ob ich bei dir bleibe.
der unaufhaltsame Traum,
kommt gemächlich immer näher.
Sonne, Mond und Stier
singen den Tänzern zu.
Mit der Feder in der Hand,
wanderst du Still durch die Einsamkeit.
Mit der Feder in der Hand.
gleitest du hinab in den Abgrund.
Der unaufhaltsame Traum,
hat dich eingeholt.

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2te Fassung

Mit der Feder in der Hand
liegst du in deinem Bettchen.
Der Abendsonnenschein,
taucht dich in Wärme und Licht.
Es rauscht der Wald im Abendwind
und schaukelt dich in seinen Wiegen.
Kennst du den Garten?, flüstert er.
Er muss verzaubert sein.
Hörst du den leisen Strom von Zauberklängen?
Es ist, als ob die Bäume und Blumen sängen.
Sonne, Mond und Stier
singen den Tänzern zu.
Ein unaufhaltsamer Traum
holt dich ein und nimmt dich an die Hand.
Die Feder in deiner Hand
schwingt im Rhythmus des Windes,
und singt ein Lied dabei;
und hat eine wundersame Melodei...